Website erstellen lassen
Individuell entwickelt, ohne Baukasten und Plugin-Ballast. Bei Übergabe mindestens 95 Punkte im Mobilwert von PageSpeed Insights — sonst bessere ich kostenlos nach.
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Langsame Seiten haben fast immer dieselben vier bis fünf Ursachen. Dieser Text erklärt, welche das sind, was Google tatsächlich misst und wie Sie den Zustand Ihrer eigenen Seite in fünf Minuten selbst prüfen.
Fast jede langsame Website ist aus denselben vier oder fünf Gründen langsam. Es liegt selten am Hosting, obwohl das die häufigste Vermutung ist, und fast nie an der Menge der Inhalte. Es liegt daran, dass der Browser Ihrer Besucher Dinge herunterladen und verarbeiten muss, die auf der jeweiligen Seite gar nicht gebraucht werden.
Dieser Text erklärt, welche das sind, was Google tatsächlich misst — und wie Sie den Zustand Ihrer eigenen Seite in fünf Minuten selbst feststellen, ohne jemanden dafür zu bezahlen.
Zwei Gründe, beide ohne Statistik nachvollziehbar.
Der erste ist der Besucher. Wer auf dem Handy im Mobilfunknetz auf Ihre Seite kommt, sieht in den ersten Sekunden entweder Ihren Betrieb oder eine weiße Fläche. In dieser Situation ist die Konkurrenz nicht der andere Anbieter — es ist der Zurück-Knopf, und der ist einen Daumen entfernt.
Der zweite ist Google. Die Core Web Vitals sind von Google öffentlich als Bestandteil der Bewertung der Nutzererfahrung dokumentiert. Sie schlagen keinen schlechten Inhalt, und eine schnelle Seite allein bringt Sie nicht nach vorn. Aber zwischen zwei sonst vergleichbaren Seiten ist es ein Unterschied, den Sie selbst in der Hand haben.
Google fasst die Nutzererfahrung in drei Messwerten zusammen und veröffentlicht dazu Schwellen. „Gut“ bedeutet dabei jeweils:
Largest Contentful Paint, Schwelle 2,5 Sekunden. Gemessen wird, wann das größte sichtbare Element im ersten Bildschirmausschnitt fertig geladen ist — meistens das Titelbild oder die Überschrift. Der Wert beantwortet die Frage: Wann sieht der Besucher tatsächlich etwas Nützliches?
Interaction to Next Paint, Schwelle 200 Millisekunden. Gemessen wird die Verzögerung zwischen einer Eingabe — Klick, Tippen, Tastendruck — und der sichtbaren Reaktion der Seite. INP hat im März 2024 den früheren Wert FID abgelöst und ist strenger, weil er nicht nur die erste Interaktion betrachtet. Ein schlechter INP-Wert kommt fast immer von zu viel JavaScript, das den Hauptprozess des Browsers blockiert.
Cumulative Layout Shift, Schwelle 0,1. Gemessen wird, wie weit sich bereits sichtbare Elemente noch verschieben. Das ist der Effekt, bei dem Sie auf einen Link tippen wollen und im selben Moment ein nachgeladenes Bild alles nach unten schiebt. CLS ist der Wert, der am häufigsten unterschätzt wird — und der am einfachsten zu beheben ist.
Page-Builder machen das Gestalten per Maus möglich und sind genau deshalb beliebt. Der Preis dafür ist strukturell: Ein Baukasten muss jedes denkbare Layout abbilden können, also liefert er auf jeder Seite sein gesamtes Regelwerk mit — Stilangaben und Skriptcode für Funktionen, die Sie nie benutzen. Zusätzlich verschachtelt er Inhalte tiefer, als es nötig wäre, weil jedes Element noch einen Rahmen für mögliche Einstellungen braucht. Der Browser muss all das lesen, bevor er etwas anzeigen kann.
Jedes Plugin bringt eigene Stil- und Skriptdateien mit, und viele laden sie auf allen Seiten, nicht nur dort, wo sie gebraucht werden. Das Formular-Plugin lädt auf der Startseite, das Slider-Plugin auf der Kontaktseite. Zwanzig Erweiterungen sind selten zwanzigmal so langsam wie eine — aber sie summieren sich zu einer Grundlast, die auf jeder einzelnen Seite anfällt.
Das ist übrigens kein Argument gegen WordPress, sondern eines gegen unaufgeräumte Installationen. Der Zusammenhang zwischen Plugin-Zahl, Ladezeit und Pflegeaufwand steht im Artikel WordPress-Wartung.
Die häufigste Einzelursache, und die ärgerlichste, weil sie so leicht zu beheben ist. Typisch sind drei Fehler gleichzeitig:
Manche Skripte hält der Browser für so wichtig, dass er die Anzeige der Seite pausiert, bis sie geladen sind. Dazu kommen Werkzeuge, die nicht auf Ihrem Server liegen: Analysedienste, Chat-Fenster, Kartendienste, Bewertungssterne, Schriftarten von Fremdservern, Einwilligungsbanner. Jedes dieser Werkzeuge bedeutet eine neue Verbindung zu einem fremden Rechner, dessen Geschwindigkeit Sie nicht beeinflussen können.
Der Effekt ist besonders tückisch, weil er schleichend entsteht. Die Seite war bei der Übergabe schnell — und ist es zwei Jahre später nicht mehr, weil in der Zwischenzeit sechs Werkzeuge dazugekommen sind, von denen zwei noch benutzt werden.
Bevor der Browser überhaupt anfangen kann, muss der Server antworten. Bei einem überbuchten Billig-Hosting, einer Datenbank ohne Zwischenspeicher oder einem Server auf einem anderen Kontinent gehen hier schon Hunderte Millisekunden verloren, bevor ein einziges Byte Inhalt unterwegs ist. Das ist der Teil, den Caching wirklich verbessert.
Eigene Schriften sind gestalterisch fast immer richtig und technisch fast immer falsch eingebunden. Wird die Schrift zu spät angefordert, bleibt der Text erst unsichtbar und springt dann in seine endgültige Form — sichtbar als Flackern, messbar als Layoutversatz.
Sie brauchen dafür kein Werkzeug und keinen Zugang, nur die Adresse Ihrer Seite.
Messen Sie nicht nur die Startseite. Prüfen Sie zusätzlich eine typische Unterseite, eine bildlastige Seite und die Seite, auf der Ihre Besucher tatsächlich am häufigsten ankommen.
Aufräumen lohnt sich, wenn die Grundlage stimmt: wenige Erweiterungen, ein schlankes Theme, ein vernünftiger Server. Dann bringen Bildoptimierung und das Entfernen unnötiger Dienste sichtbare Verbesserungen zu überschaubaren Kosten.
Es stößt an eine Grenze, wenn die Langsamkeit im Aufbau selbst steckt. Wenn ein Baukasten das gesamte Layout trägt, lässt sich sein Ballast nicht entfernen, ohne die Seite zu zerlegen. Ab diesem Punkt ist ein Neubau ehrlicher als eine Rechnung über Optimierungsstunden, die den Kern nicht erreichen. Wir sagen Ihnen, welcher der beiden Fälle bei Ihnen vorliegt, bevor Sie etwas beauftragen. Was ein Neubau kostet, steht im Artikel Was kostet eine Website?
Damit die Erwartung stimmt: Eine schnelle Seite ist eine Voraussetzung, kein Ergebnis. Wenn niemand nach Ihrer Leistung sucht, wenn auf der Seite nicht steht, was Sie eigentlich anbieten, oder wenn die Telefonnummer erst nach dreimal Scrollen auftaucht, ändert kein Messwert daran etwas.
Ladezeit ist der Teil, den Sie technisch vollständig in der Hand haben — anders als Rankings, über die Google entscheidet, und anders als die Frage, ob Ihr Angebot gerade gefragt ist. Deshalb lohnt es sich, ihn zu erledigen und dann nicht mehr darüber nachzudenken.
Für individuell entwickelte Websites gilt: Bei Übergabe erreicht die Seite in Googles PageSpeed Insights einen Mobilwert von mindestens 95. Wird der Wert nicht erreicht, bessere ich kostenlos nach. Gemessen wird die ausgelieferte Seite mit den vereinbarten Inhalten; später hinzugefügte Dienste Dritter beeinflussen den Wert und sind davon nicht erfasst.
Was dahintersteckt und was sonst noch enthalten ist, steht auf der Seite Website erstellen lassen.
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