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Moon Labs

Ratgeber

Was kostet eine Website?

Angebote für scheinbar dasselbe Projekt liegen oft weit auseinander. Dieser Text erklärt, woran das liegt, welche Spannen realistisch sind und wann die günstigere Lösung die bessere ist.

Wer für dasselbe Vorhaben drei Angebote einholt, bekommt drei Zahlen, die weit auseinanderliegen. Das liegt selten daran, dass jemand zu viel verlangt. Es liegt daran, dass in den drei Angeboten nicht dasselbe steht — und dass niemand erklärt, welche Entscheidung hinter welcher Position steckt.

Dieser Text erklärt es: welche Spannen realistisch sind, was den Preis tatsächlich treibt, wann die günstigere Lösung die richtige ist und woran Sie ein Angebot erkennen, das später teuer wird.

Die kurze Antwort

Was Preis (netto)
WordPress, OnePager ab 1.500 €
WordPress, mehrere Seiten ab 2.500 €
WordPress, Shop ab 4.500 €
Individuell entwickelt, eine Seite ab 2.500 €
Individuell entwickelt, mehrere Seiten ab 4.000 €
Shop, Portal, Schnittstellen (individuell) ab 8.500 €
Zusatzarbeiten nach Übergabe 75 €/h

Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer. Das sind meine Einstiegspreise, keine Durchschnitte. Wo Ihr Projekt darin landet, entscheiden die Punkte im nächsten Abschnitt.

Warum „das kommt darauf an“ stimmt — und trotzdem keine Antwort ist

Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal. Sie ist Arbeitszeit, und Arbeitszeit hängt am Umfang. Trotzdem darf ein Anbieter nicht bei diesem Satz stehen bleiben, denn er kennt seine eigenen Erfahrungswerte. Wer nach zehn Projekten nicht sagen kann, in welcher Spanne ein Fünf-Seiten-Auftritt für einen Handwerksbetrieb landet, hat entweder zu wenig gebaut oder will sich nicht festlegen.

Wir nennen deshalb Einstiegspreise und erklären, was sie nach oben bewegt. Am Ende steht immer ein schriftliches Festpreis-Angebot mit Leistungsumfang und Termin — der Preis im Angebot ist der Preis auf der Rechnung.

Was den Preis tatsächlich treibt

Seitenzahl — aber nicht linear

Der Sprung von einer auf fünf Seiten kostet deutlich mehr als der von fünf auf acht. Entscheidend ist nicht die Zahl der Seiten, sondern die Zahl der Seitentypen: Startseite, Leistungsseite, Referenzseite, Blogübersicht, Blogartikel, Kontakt — jeder Typ ist eine eigene Vorlage, die entworfen, gebaut und geprüft werden muss. Zehn Leistungsseiten nach demselben Muster sind dagegen fast nur noch Inhaltspflege.

Inhalte — der am häufigsten unterschätzte Posten

Wer liefert Texte und Bilder? Diese Frage bewegt den Preis stärker als die meisten technischen Entscheidungen. Texte, die aus dem Betrieb kommen, sind inhaltlich fast immer besser als zugelieferte — Sie wissen, was Ihre Kunden fragen. Fehlen sie dagegen, entsteht der klassische Projektstillstand: Alles ist gebaut, nur die Seiten sind leer.

Dasselbe gilt für Bilder. Eigene Fotos vom Betrieb wirken deutlich anders als Bildmaterial aus einer Datenbank, kosten aber einen Fototermin. Wir sagen im Erstgespräch, was ich für nötig halte — und was Sie sich sparen können.

Funktionen

Ein Kontaktformular ist Standard und in jedem Preis enthalten. Teurer wird es bei allem, was Zustände verwaltet:

  • Terminbuchung mit Kalenderabgleich und Absagen
  • Onlineshop mit Zahlungsanbieter, Versandregeln und Rechnungen
  • Kundenkonten oder ein geschützter Downloadbereich
  • Mehrsprachigkeit — sie verdoppelt nicht nur den Text, sondern auch die Pflege
  • Filter und Suche über größere Datenbestände

Jeder dieser Punkte ist für sich beherrschbar. In Summe entscheiden sie darüber, ob Sie im vierstelligen oder im fünfstelligen Bereich landen.

Anbindungen an vorhandene Systeme

Der größte Unsicherheitsfaktor in jedem Angebot ist die Frage, ob die Website mit etwas sprechen muss, das schon existiert: Warenwirtschaft, CRM, Kassensystem, Buchungssoftware, Newsletter-Dienst. Hat das Fremdsystem eine dokumentierte Schnittstelle, ist es überschaubar. Hat es keine, kann daraus ein eigenes Projekt werden.

Deshalb frage ich früh danach. Ein Angebot, das Anbindungen nicht erwähnt, obwohl Sie eine brauchen, ist kein günstiges Angebot — es ist ein unvollständiges.

Geht es Ihnen gar nicht um einen Auftritt nach außen, sondern um Software, die intern läuft — eine Anwendung, eine Schnittstelle, eine Automatisierung —, dann gilt eine andere Rechnung mit anderen Kostentreibern. Die steht im Artikel Was kostet Individualsoftware?.

Gestaltungstiefe

Zwischen „vorhandene Vorlage an Ihre Farben anpassen“ und „eigener Entwurf für Ihren Betrieb“ liegen mehrere Tausend Euro. Beides ist legitim. Eine angepasste Vorlage ist für einen Betrieb, der vor allem gefunden und angerufen werden will, oft völlig ausreichend. Ein eigener Entwurf lohnt sich, wenn die Website selbst ein Verkaufsargument sein soll.

Was am Markt üblich ist

Agenturen im deutschsprachigen Raum schreiben für einen OnePager häufig „ab 1.500 €“ aus und für eine mehrseitige Unternehmensseite „ab 3.700 €“. Diese Einstiegspreise sind eine brauchbare Orientierung — aber lesen Sie immer, was dahintersteht. Der gleiche Startpreis kann eine fertige Seite mit Texten bedeuten oder eine leere Hülle, in die Sie selbst noch alles eintragen.

Vergleichbar werden Angebote erst, wenn drei Dinge darin stehen: die Zahl der Seiten und Seitentypen, wer die Inhalte liefert, und was nach dem Livegang läuft.

Drei Beispiele, wie sich das zusammensetzt

Keine Preiszusagen, sondern Einordnungen — sie zeigen, welcher Faktor jeweils den Ausschlag gibt.

Ein Handwerksbetrieb, fünf Seiten. Start, zwei Leistungsseiten, Über uns, Kontakt. Die Texte kommen aus dem Betrieb, die Fotos sind vorhanden, Funktionen über das Kontaktformular hinaus gibt es keine. Das ist der klassische Fall für die WordPress-Linie im Bereich meines Einstiegspreises für mehrseitige Websites. Preistreiber ist hier praktisch nichts — genau deshalb ist es günstig.

Ein Ladenlokal mit Terminbuchung. Derselbe Umfang, aber Kunden sollen online Termine buchen können, und die Seite soll zweisprachig sein. Zwei Faktoren steigen gleichzeitig: eine Funktion, die Zustände verwaltet, und Inhalte, die doppelt entstehen und doppelt gepflegt werden müssen. Das liegt spürbar über dem ersten Beispiel, auch bei gleicher Seitenzahl.

Ein Betrieb mit eigener Warenwirtschaft. Artikel und Verfügbarkeiten sollen aus dem bestehenden System kommen, statt zweimal gepflegt zu werden. Sobald eine Anbindung im Spiel ist, liegt das Vorhaben im Bereich ab 8.500 € — und der genaue Preis hängt vor allem daran, wie gut das Fremdsystem dokumentiert ist.

Agentur, kleines Studio oder selbst bauen?

Der Unterschied zwischen zwei Angeboten steckt oft weniger im Umfang als in der Struktur dahinter.

Eine größere Agentur bringt ein Team mit — Projektleitung, Gestaltung, Entwicklung, Vertretung im Urlaub. Das ist real und hat einen Wert, taucht aber im Preis auf.

Ein kleines Studio oder ein Freiberufler ist meist günstiger, weil dieser Überbau fehlt und Sie direkt mit der Person sprechen, die baut. Das bin ich, und deshalb sage ich auch, worauf Sie in diesem Fall achten sollten: Fragen Sie, was passiert, wenn Ihr Ansprechpartner ausfällt, und lassen Sie sich zusichern, dass Sie Quellcode und Zugänge bekommen. Wer das nicht zusagt, verkauft Ihnen eine Abhängigkeit mit.

Selbst bauen mit einem Baukasten ist die günstigste Variante, solange Sie Ihre eigene Arbeitszeit nicht mitrechnen. Sie ist eine vernünftige Wahl für den Anfang. Sie wird unvernünftig, sobald Sie jemanden dafür bezahlen, den Baukasten zu bedienen — dann zahlen Sie Arbeitszeit und Abogebühr gleichzeitig.

Wann WordPress reicht — und wann nicht

Wir verkaufen beides und haben deshalb kein Interesse daran, Ihnen das Teurere einzureden.

WordPress ist die richtige Antwort, wenn Sie Inhalte regelmäßig selbst pflegen wollen, die Oberfläche bereits kennen, günstiger einsteigen möchten oder bereits eine WordPress-Seite betreiben, die weiterlaufen soll. Sie können damit ohne mich arbeiten, und das ist der Punkt.

Individuell entwickelt lohnt sich, wenn Geschwindigkeit für Sie ein Verkaufsargument ist, wenn Sie eigene Abläufe abbilden wollen, die kein Plugin abdeckt, oder wenn Sie keine dauerhaften Lizenz- und Pflegekosten für fremde Erweiterungen tragen möchten. Nur für diese Linie gilt meine Geschwindigkeitszusage: Bei Übergabe erreicht die Seite in Googles PageSpeed Insights einen Mobilwert von mindestens 95 — wird der Wert nicht erreicht, bessere ich kostenlos nach.

Warum Geschwindigkeit überhaupt eine Rolle spielt und wie Sie Ihre bestehende Seite selbst messen, steht im Artikel Warum Ihre Website langsam ist.

Was nach dem Livegang läuft

Der Kaufpreis ist nicht die ganze Rechnung. Diese Posten laufen weiter — bei jedem Anbieter, nur nicht überall gleich transparent:

  • Domain: ein kleiner Jahresbetrag, abhängig von der Endung.
  • Hosting: bei mir ab 19 € netto im Monat, Server in Frankfurt am Main. Dazu einmalig 99 € für die Einrichtung — die entfällt, wenn Sie jährlich zahlen, und dann sind es auch 10 % weniger.
  • Wartung: optional, ab 29 € netto im Monat. Bei WordPress dringend zu empfehlen, bei einer statischen Seite deutlich weniger nötig — die Begründung steht im Artikel WordPress-Wartung.
  • Änderungen: 75 € netto je Stunde, nach vorheriger Absprache und Schätzung.

Was Sie nicht zahlen: eine monatliche Gebühr für die Website selbst. Quellcode, Domain, Inhalte und Zugänge gehören nach der Bezahlung Ihnen.

Woran Sie ein Angebot erkennen, das später teuer wird

  • Der Leistungsumfang nennt keine Seitenzahl. Dann ist später jede Seite ein Nachtrag.
  • Sie bekommen den Quellcode nicht. Ein Wechsel des Dienstleisters wird damit zum Neubau — das ist der Zweck der Regelung.
  • „Website-Miete“ mit Mindestlaufzeit. Rechnen Sie die Rate über die gesamte Laufzeit zusammen, vergleichen Sie die Summe mit einem Kaufpreis — und klären Sie, was Ihnen am Ende der Laufzeit gehört.
  • Ladezeit und Barrierefreiheit kommen nicht vor. Beides muss beim Bau entstehen; nachträglich ist es teurer.
  • Eine Zusage auf Google-Platzierungen. Niemand kann Rankings garantieren, weil niemand außer Google über sie entscheidet.

So bekommen Sie vergleichbare Angebote

Schicken Sie jedem Anbieter dieselben fünf Angaben — dann sind die Antworten vergleichbar:

  1. Was soll die Seite erreichen: Anrufe, Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe?
  2. Wie viele Seiten und welche Seitentypen brauchen Sie ungefähr?
  3. Wer liefert Texte und Bilder?
  4. Welche Funktionen sind Pflicht, welche wären nur schön?
  5. Muss die Seite an ein bestehendes System angebunden werden?

Wenn das Budget nicht reicht

Dann bauen Sie in der richtigen Reihenfolge, statt am Falschen zu sparen. Ein sauberer OnePager, der schnell lädt und auf dem Handy funktioniert, bringt mehr als eine zehnseitige Website, die nie fertig wird. Ausbauen können Sie später — vorausgesetzt, die Grundlage ist ordentlich gebaut und Sie besitzen sie.

Wenn Sie wissen möchten, was Ihr Vorhaben konkret kostet: Die Details zu beiden Linien stehen auf den Seiten Website erstellen lassen und WordPress-Website. Oder Sie rufen an und wir klären es in 30 Minuten.

Passende Leistung

Wenn Sie das umsetzen lassen möchten.

Website erstellen lassen

Individuell entwickelt, ab 2.500 € netto zum Festpreis — mit der Geschwindigkeitszusage von mindestens 95 Punkten bei Übergabe.

Zur Leistung

WordPress-Website

OnePager ab 1.500 €, mehrere Seiten ab 2.500 €, Shop ab 4.500 € netto. Die vertraute Oberfläche zum Selbstpflegen, sauber eingerichtet.

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen dazu.

Was kostet eine einfache Website?
Ein OnePager auf WordPress beginnt bei mir bei 1.500 € netto, eine Website mit mehreren Seiten bei 2.500 € netto, ein Shop bei 4.500 € netto. Individuell entwickelt beginnt eine einzelne Seite bei 2.500 € netto und eine Website mit mehreren Seiten bei 4.000 € netto. Was in Ihrem Fall zutrifft, hängt vor allem an Seitenzahl, Funktionen und daran, wer Texte und Bilder liefert.
Warum ist ein Festpreis möglich, wenn der Aufwand doch schwankt?
Weil der Aufwand nur so lange schwankt, wie der Umfang unklar ist. Wir klären den Umfang vor dem Angebot und schreiben ihn hinein. Das Risiko einer Fehleinschätzung liegt damit bei mir und nicht bei Ihnen. Kommt während des Projekts ein Wunsch dazu, der nicht im Umfang stand, beziffere ich ihn vorher — er wird nie stillschweigend abgerechnet.
Kostet eine Website auch monatlich etwas?
Ja, aber wenig und nachvollziehbar: Domain und Hosting laufen weiter. Unser Hosting beginnt bei 19 € netto im Monat. Ein Wartungsvertrag ist optional und beginnt bei 29 € netto im Monat. Eine monatliche Gebühr für die Website selbst gibt es bei mir nicht — sie gehört Ihnen nach der Bezahlung vollständig.
Ist ein Baukasten nicht günstiger?
In den ersten Monaten fast immer, ja. Ein Baukasten kostet wenig und ist schnell online. Er lohnt sich, wenn Sie die Seite selbst bauen, wenig Ansprüche an Geschwindigkeit und Gestaltung haben und die laufende Gebühr akzeptieren. Sobald Sie jemanden dafür bezahlen, das Ergebnis zu bauen, verschiebt sich die Rechnung — dann zahlen Sie Arbeitszeit plus Abo.
Muss ich die Texte selbst schreiben?
Nein, aber es ist der günstigste Weg. Texte, die aus dem Betrieb kommen, sind inhaltlich meist besser als zugelieferte. Wir strukturieren und überarbeiten sie. Wenn Sie gar nichts liefern können, schreibe ich sie — das ist Arbeitszeit und steht als eigene Position im Angebot.
Wie lange dauert eine Website?
Ein OnePager in der Regel zwei bis drei Wochen, eine Website mit mehreren Seiten sechs bis acht Wochen. Der größte Zeitfresser sind fehlende Inhalte, nicht die Umsetzung. Den Termin nenne ich im Angebot verbindlich.

Kontakt

Lieber einmal darüber sprechen?

30 Minuten, kostenlos. Sie bekommen eine Einschätzung — ob Sie danach ein Angebot wollen, entscheiden Sie.

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